Ganz Deutschland redet über die Erhöhung des Rentenalters auf 67. Die Theorie hat die Praxis allerdings schon eingeholt. Sat1 zeigt ab sofort immer Freitags das “R-Team". Rüstige Rentner drehen mit der versteckten Kamera. Was dabei herauskommt, kann sich sehen lassen und ist allemal witziger als die im Anschluss programmierte “Oliver Pocher Show". Wir können uns also schon mal dran gewöhnen, dass wir bald auch wieder “alte” Menschen im TV sehen werden, die es faustdick hinter den Ohren haben!
Hier ein kurzer Ausschnitt:
Wie heißt ein bekanntes deutsches Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe! Wer heute sein Fahrrad nicht abschliesst muss sich nicht wundern, wenn es abends nicht mehr an der Laterne steht. Wer im Erdgeschoss wohnt und das Fenster offen lässt, darf sich nicht aufregen, wenn die Wohnung ausgeräumt wird. Aber wer ist denn heute noch so blöd? Jeder schliesst die Tür ab, lässt ja keine Handy oder die Brieftasche im Auto liegen oder ein Fenster angelehnt, wenn er die Wohnung verlässt. Und trotzdem gibt es immer mehr Diebstähle und Einbrüche. Mittlerweile sind die Ganoven so dreist und räumen ganze Wohnungen am hellichten Tag aus.
Früher waren Einbrecher so nett und kamen wenigstens “nur” wenn es dunkel war.

Immer mehr Freunde erzählen mir, dass bei Ihnen in den letzten Wochen eingebrochen wurde. Besonders ärgerlich, wenn Laptops und Festplatten geklaut werden. Für den Dieb sind die Inhalte wertlos, für den Besitzer sind sie sein Leben. Gesehen werden die Diebe selten, gefasst werden sie nie. Was soll man denn noch machen um sein Eigentum zu sichern? Muss ich in meinem Auto jedes Mal ein Lekradschloss anbringen, damit es nicht geklaut wird? Muss ich meine Tür dreifach sichern, damit sie nicht einfach auf gehebelt werden kann? Muss ich meine Brieftasche mit einer Kette an der Hose befestigen, damit sie keiner rausziehen kann? JA ICH MUSS!
Es ist traurig, dass wir mittlerweile in einer Gesellschaft der Neider und Diebe leben, die einem das nehmen, was man sich hart erarbeitet hat.
Er war der größte Flughafen Europas, er war der Ort an dem Luftfahrtgeschichte geschrieben wurde und er war die Rettung für viele West-Berliner: Der Flughafen Tempelhof! Seit bald 2 Jahren herrscht auf diesem historischen Gelände Funkstille, der Flugbetrieb wurde am 30. Oktober 2008 eingestellt. Viele Berliner wehrten sich gegen die Schliessung, denn für sie war Tempelhof nicht nur ein Flughafen. Für sie hatte dieser Platz eine wichtige Bedeutung: Zusammen mit den beiden Flugfeldern Tegel und Gatow diente er während der Blockade West-Berlins (1948 bis 1949) dem Transport von Verpflegung und Gütern per Flugzeug. In Tempelhof starteten und landeten die Maschinen zeitweise im 90-Sekundentakt. Heute hört man keine Triebwerke mehr, der Funkverkehr ist verstummt, stattdessen zirpen die Grillen und man hört wie der Wind das hohe Gras umweht. Es ist still geworden auf dem Flughafen Tempelhof, der inzwischen für alle Berliner offen steht. Einige nutzen die Gelegenheit und rasen mit dem Fahrrad über die ehemalige Start und Landebahn oder sie treffen sich zum Picknick oder Grillen auf der riesigen Grünfläche. Es gibt sogar Leute die sich mit ihrer Blockflöte ins hüfthohe Gras setzen und üben. Ein bisschen Wehmut hat mich schon gepackt als ich heute da war, denn obwohl ich erst seit 6 Jahren in Berlin wohne, habe auch ich eine Beziehung zum Flughafen Tempelhof. Ich bin im Sommer 2004 mit einer der letzten Swiss Linienmaschinen in Tempelhof gelandet, auf der Bahn wo heute Skater und Spaziergänger ihre Runden drehen - ein eigenartiges Gefühl…
Hier der allerletzte Funkspruch vom Flughafen Tempelhof:
Ja, auch wir Schweizer haben einen Nationalfeiertag und zwar den
1. August! Die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg (der über sie herrschte) einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang August 1291. Aus diesen drei Kantonen entstand die alte, schweizerische Eidgenossenschaft.
Gefeiert wird dieser Tag in der Schweiz natürlich mit viel Feuerwerk und Politikerreden auf dem Rütli-Berg, wo damals der Rütli Schwur und damit die Gründung der Schweiz stattfand. In jedem Jahr kommt es auch dort leider immer wieder zu einem Aufmarsch der Rechten, die den Nationalfeiertag mit ihren rassistischen Parolen stören.
Archivbild: Rütlischwur
Seit ich in Berlin wohne, hab ich den 1. August nicht mehr “richtig” gefeiert. In der deutschen Hauptstadt bekommt man schnell Probleme, wenn man an einem 1. August einfach mal ein paar Feuerwerksraketen vom Dach schiesst.
Letztes Jahr wurde ich vom Schweizer Botschafter in die Botschaft in Mitte eingeladen, allerdings zum arbeiten.
Ich habe die Veranstaltung moderiert und begleitet. In diesem Jahr werde ich wohl zur Feier “meines” Landes nur einen Knallforsch werfen, in der Hoffnung jemand verbindet es auch mit dem Schweizer Nationalfeiertag.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | Aktuell | > >> | ||||
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | 31 | |||||