Liebe Frauenwelt aufgepasst: Hier kommt der neue Mann 2.0! Er ist erfolgreich, charmant, mimt gerne den liebenden Familienvater, er sieht blendend aus, er verdient viel Geld und er kümmert sich rührend um seine Frauen. Richtig gehört, FRAUEN! Denn der Mann von heute gibt sich nicht mehr mit einer einzigen ab, es müssen mindestens 10 Geliebte sein. Wahnsinn oder? Wie schafft man das nur? Neustes Beispiel ist Jesse James, noch Ehemann von Schauspielerin Sandra Bullock. Er soll laut US Medien 11 Geliebte gehabt haben.
Weiter geht es mit Saubermann Mark Owen von Take That. Jahrelang hat er seine Freundin und heutige Ehefrau Emma (33) betrogen – mit mindestens 10 Frauen! Mit einer 14 Jahre jüngeren Finanzexpertin betrog Mark seine Frau über mehr als fünf Jahre. Sie hat ihm inzwischen vergeben. Hallo?!? ![]()
Auf die Spitze hat es bisher Golfstar Tiger Woods geschafft. Laut inoffiziellen Angaben hatte er 16 Geliebte neben seiner Ehefrau Elin. Da staunte selbst Besenkammer-Bobele (Boris Becker) nicht schlecht und sagte bei “Beckmann” in der ARD:
„Ich war überrascht über die Dimension, die Häufigkeit. Was er da, rein logistisch, alles vertuschen muss! Wie hat er denn das alles organisiert? Der muss ja dauernd das Telefon wechseln und die Spuren verwischen“.
Whow, der neue Mann 2.0 ist also auch noch Multi-Tasking fähig (ich muss wohl ein Vorkriegsmodell sein!). Und das ist noch nicht alles: Er mimt den perfekten Ehemann. Er hilft im Haushalt, kocht, trägt den Müll runter, liest den Kindern Geschichten vor und bringt seine Frau anschliessend in den siebten Himmel. Kurz gesagt: Er schafft die perfekte Fassade. Der neue Mann 2.0 hat nur ein Problem und das ist Angst. Angst entdeckt zu werden, alles zu verlieren und wieder von vorne anfangen zu müssen.
Und diese Angst macht uns Vorkriegs-Modell-Männern Hoffnung, denn damit müssen wir nicht leben. ![]()

Derrick, Der Bulle von Tölz, Ein Fall für zwei, Der Alte, Komissar Rex oder Wolffs Revier! Man kann es fast nicht glauben, aber Deutschland war mal führend auf dem Markt der TV-Krimi-Serien. Oben erwähnte waren absolute Quotenrenner und wurden in viele Länder verkauft. Der Plot, die Kamerafahrten, die Ermittler, alles war damals neu, innovativ und äusserst unterhaltsam. Doch seit einigen Jahren hat die deutsche Krimi-Feder keine Tinte mehr. Es fehlen eigene Ideen, es fehlt an Kreativität und wahrscheinlich auch am Geld. Denn langsam merkt man, wie amerikanische Krimi-Serien Deutschland überfluten und zum großen Quotenrenner werden. Natürlich geht es darin nicht mehr um einen dicken Polizisten oder einen Hund, der den Mörder überführt. Es geht meist um wissenschaftliche Teams die anhand von spektakulären Analysen die Gangster hinter Gitter bringen. Diese Serien sind spannend, kreativ und handwerklich so gut wie ein Spielfilm. Angefangen von CSI Miami über The Mentalist bis zur neuen Erfolgserie Lie to Me. In Deutschland werden sie nur noch synchronisiert und dann sofort on air geschickt, wie man im Fachjargon sagt. Neue, erfolgreiche Krimi-Serien aus Deutschland sucht man vergebens. RTL TV schafft alleine noch mit einer schlecht gemachten Neu-Auflage von Cobra 11 (Plot ist teilweise sehr haarsträubend) anständige Quoten. Wo sind also die Fernsehmacher von Morgen, die nicht alles aus Amerika schlecht kopieren und damit scheitern? Wo sind die deutschen Krimi-Ideen, die wieder Zuschauer vor den Fernseher locken? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die ARD den Sonntagstatort gegen einen amerikanischen Krimi-Streifen ersetzt, weil das produzierte hierzulande, einfach keinen mehr vom Sofa haut. Denn die Zeit der karg eingerichteten Polizeibüros und der Ermittler mit schlecht sitzenden, grauen Anzügen - ist vorbei!

Derrick war übrigens die erfolgreichste und meist verkaufte, deutsche Krimiserie aller Zeiten. Über 30 Millionen Menschen haben damals die erste Folge im TV gesehen.
Das Grauen hat einen Namen: IKEA! Warum Frauen von diesen vier gelben Buchstaben auf blauem Grund förmlich angezogen werden, verstehe ich nicht. Am schlimmsten ist es allerdings, wenn man als Mann gezwungen wird samstags zu Ikea zu fahren. Kaum von der Autobahn runter steht man schon im Stau. Dann quält man sich mühsam bis zum Parkhaus vor, dort schnappt einem ein lilafarbener Lancia Ypsilon die letzte Parklücke weg und man selbst hat schon einen Puls von 180. Richtig schlimm wird es aber erst drinnen. Gleich bei ersten Abteilung (Wohnbereich) fällt der Freundin/Frau ein, dass man ja eigentlich auch mal wieder nach einem neuen Sofa gucken könnte, oder wie wärs mit neuen Stühlen für den Esstisch, oder einem Teppich? Das zieht sich dann durch sämtliche Abteilungen. Das schlimmste kommt allerdings zum Schluss: Die Wusel-Krims-Krams-Etage. Vom 100er Pack Teelichter, über Messerset bis Bilderrahmen gibt es dort alles. Ikea verdient ja mittlerweile auch kaum noch was mit dem Verkauf von Möbeln, NEIN die machen das meiste Geld durch den Ramsch, der in der letzten Abteilung vor den Kassen steht. Man sieht es den Männern dort an, sie leiden, sie schauen völlig apathisch, sie sind nicht mehr ansprechbar sondern resigniert und willenlos. Am Ende ziehen sie wie in Trance an der Kasse die EC-Karte aus der Brieftasche und bezahlen. Erst Tage später stellen sie fest, was da eigentlich passiert ist. Spätestens dann, wenn plötzlich 250 Teelichter auf den Fensterbrettern in der eigenen Wohnung stehen. Ja, auch mir ist das schon passiert. Ich habe selber miterlebt, wie sich mein Gehirn bei Ikea plötzliche wegen Überlastung/Langeweile ausschaltet und mein Mund nur noch sagen kann: “Ja, find ich auch schön Schatz!".
Aber man kann nix dagegen tun. Wenn es wenigstens im Ikea Restaurant anständige Steaks mit Pommes geben würde…aber NEIN Köttbuller!?! Hackfleischbällchen? Das hat bestimmt auch ne Frau erfunden, um uns zu ärgern!
In der TV Werbung wirkt Ikea immer total sympathisch, das wahre Gesicht zeigt dieses Möbelhaus erst, wenn man die Eingangstüren passiert hat!
Wir haben alle schon mal etwas wichtiges vergessen: Die Freundin am Bahnhof abzuholen, die Miete rechtzeitig zu bezahlen oder den Wecker für den nächsten Tag zu stellen. Ein australisches Forschungsschiff hat jetzt allerdings etwas sehr sehr wichtiges vergessen. Spiegel online titelt: “Ein Schlauch kostet die australischen Steuerzahler rund 334.000 Euro.” Es geht dabei um eine Forschungsstation in der Antarktis und um das Versorgungsschiff MV Aurora Australis. Letztere Crew hatte vergessen, einen Schlauch zum Betanken der Forschungsstation mitzunehmen. Das Teil blieb an der Hafenmole von Hobart in Tasmanien liegen. Dieser Schlauch ist rund 100 Meter lang und für die Betankung der Forschungsstation dringend notwendig. Leider hat man das Missgeschick lange nicht bemerkt. Genauer gesagt: 1500 km ist das Schiff ohne den Schlauch gefahren. Ein Matrose an Bord oder ein Hafenmitarbeiter muss den Schlauch wohl entdeckt haben (oder eben nicht ;-) und hat den Kapitän informiert. Was mit dem Verantwortlichen dann passiert ist, wurde im Artikel nicht erwähnt. Es könnte aber sein, dass der jetzt für die nächsten 10 Jahre das Deck schrubben muss. Das Ende der Geschichte sieht so aus: Das Schiff musste wegen dem Schlauch umkehren und einen Umweg von 3000 Kilometern machen. Kostenpunkt für den australischen Steuerzahler: 334´000 Euro. Wie schon eingangs gesagt: Wir haben alle schon mal etwas vergessen… ![]()
“Ich mache dir ein Angebot, dass du nicht ablehnen kannst!” Kein anderer Satz steht so für die Filmtrilogie des Paten. Ein Jahrhundertwerk der Filmkunst wurde jetzt neu bearbeitet und restauriert. Ab sofort gibt es alle drei Teile des Paten auf DVD. Die Geschichte von Don Vito Corleono, der einst als kleiner Junge aus Sizilien nach Amerika geflüchtet ist und in New York zu einem der gefährlichsten Mafiabosse aufstieg, ging um die Welt. Großartig gespielt von Marlon Brando und Robert De Niro (als junger Vito Corleone). “Der Pate” war sowas wie ein Befreiungsschlag für die damals schwächelnde Filmindustrie in Hollywood. Für Paramount Pictures die letzte Hoffnung vor dem Konkurs. Die Hauptrolle sollte deswegen auch der Hollywoodstar Robert Redford spielen, am Ende setzte sich aber der damals unbekannte Al Pacino durch, zurecht! Für 7500 US Dollar kaufte Paramount die Rechte an dem Roman “The Godfather” von Mario Puzo. Der damals 31-jährige, bis dato unbekannte, Regisseur Francis Ford Coppola verfilmte das Buch. Die Dreharbeiten begannen am 29. März 1971 und endeten am 6. August desselben Jahres. Das Budget betrug sechs Millionen Dollar. Für den ersten Teil gab es auch gleich 3 Oscars. Unter anderem für “Bester Film” und “Bester Hauptdarsteller” (Marlon Brando). Legendär war auch die Filmmusik von Nino Rota (dafür gab es allerdings nur eine Nominierung). Viele Mafiosi erzählten später, der Film, welcher die Mafia stark idealisierte, habe ihr Lebensgefühl genau getroffen, und ein Experte für organisiertes Verbrechen bezeichnete Coppolas Werk als „der beste Werbespot für die Mafia, der je gedreht wurde“.
Wer den Paten also noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. Bei Amazon, kann man gleich alle drei Teile in einer Box bestellen (27,99 Euro).
Ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann! ![]()
Liebe Blog Leser, ich habe euch sträflichst vernachlässigt! Dafür möchte ich mich entschuldigen. Allerdings war es nicht allein MEINE Schuld, sondern die der Telekom. Das größte Telekommunikationsunternehmen Deutschlands war nicht in der Lage meinen Anschluss nach erfolgtem Umzug auch umzustellen. Das hat dann mehr als 3 Wochen gedauert. Anscheinend bin ich aber nicht der einzige. Wie ich in den letzten Tagen erfahren habe, geht es vielen so. Sogar den 1&1 Kunden, obwohl die doch so kompetent von einem gewissen Marcel Davis betreut werden!
Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle unbekannterweise beim zuständigen Telekom-Mann bedanken, der es doch noch geschafft hat, meinen Anschluss umzustellen. Er soll dreimal HOCH leben!
Kommen wir nun zu den wirklich wichtigen Dingen: Wie einige schon erfahren haben, bin ich umgezogen und schreibe ab sofort meine Blog-Kolumnen aus einer Dachgeschosswohnung in Berlin-Wilmersdorf. Ich habe mich also von der Kellerwohnung ganz nach oben gearbeitet. Allerdings gibt es in diesem fünfstöckigen Haus keinen Aufzug. Aber mir hat der Nachbar von gegenüber erzählt, Treppen steigen senke das Herzinfarktrisiko. Wahrscheinlich sterbe ich eher irgendwann an Erschöpfung.
Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Michael Schumacher ist zurück! Er gibt sein großes Comeback vom kommenden Sonntag in Bahrain. Da alle Plätze im Flieger schon ausgebucht waren und mein Konto nach dem Umzug leer ist, werde ich das Rennen im TV schauen müssen. Egal ob Formel 1 Fan oder nicht, dass muss man sehen. Eine Legende im Motorsport ist zurück. Nach Modern Talking ist das wohl das erfreulichste Comeback der letzten 20 Jahre! ![]()
Soviel also von mir privat. Ab sofort werde ich mich allerdings wieder zu aktuellen Themen, kulinarischen Spezialitäten und filmischen Highlights äussern. Denn diesen privaten Kram, interessiert ja sowieso keinen! Also bleiben Sie mir treu!
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