Die Musikwelt verliert mit Michael Jackson einen Ausnahmekünstler. Einen Mann, der nur in der Öffentlichkeit gelebt hat. Der mit seinem Aussehen nie zufrieden war. Innerlich zerrissen durch Erfolg und Einsamkeit. Trotz Millionen Fans alleine zu Hause. Mit 12 Jahren auf der Bühne schon ein Superstar. Eine Kindheit gab es wohl nie, deswegen musste er sich selbige als Erwachsener zurückholen. Er baute ein Märchenschloss, einen Vergnügungspark und lud die Menschen ein, die ihn nicht als Popstar sahen: Kinder. Sie waren ehrlich und hatten keine Vorurteile. Michael Jackson war reich, aber starb mit Schulden. Jeder kannte ihn, doch in der letzten Stunde war er allein. Der King of Pop, er sollte in 3 Wochen zu einer gefeierten Comeback Tour starten. Die ganze Welt sollte nochmal auf ihn schauen. Der letzte Vorhang ist nun früher gefallen. Ein großartiger Künstler der soviel gegeben hat, ist nicht mehr unter uns. Warum müssen die Besten immer so früh gehen?
Wieder verschwindet eine groß angekündigte Castingshow im Niemandsland. Til Schweiger und seiner Mission Hollywood geht bereits nach 3 Folgen der Saft aus. Die Sendung wir von der Prime-Time am Montagabend in den Samstagnachmittag verschoben, da wo die Zielgruppe beim Frisör oder in der Autowaschstrasse ist. Ehrlich gesagt erstaunt mich das nicht: Wer will denn einen nuschelnden Schauspieler sehen, der jungen Mädchen erklärt, wie Hollywood funktioniert. Til Schweiger ist der einzige Schauspieler der es schafft seinen Filmfiguren weniger Ausdruck zu verleihen als Arnold Schwarzenegger. Das wäre wie wenn Franjo Pooth im Fernsehen Top Manager suchen würde. Obwohl das hätte einen riesigen Unterhaltungswert (ich werd die Idee gleich an RTL2 verkaufen). Til hat gesagt, er habe diesen Job nur angenommen um Geld zu verdienen. Haben wir das nicht alle?
Aber, nach all der Häme hat Til Schweiger eine zweite Chance als Juror in einer Castingshow verdient! Zum Beispiel im Knaller des Jahres “Germanys next Manta Manta Star"! Ich sehe die Sendung förmlich vor mir: In der Jury Til Schweiger, Michael Kessler und Tina Ruland! Ich wette dann steigen auch die Umsätze bei Opel wieder und Til rettet so am Ende die deutsche Wirtschaft. Das hingegen wäre dann schon fast Hollywood verdächtig!![]()
Also mal ganz ehrlich: Ich mag meine Mutter! Aber ich würde mir doch nie ihr Gesicht auf meinen Unterarm tätowieren lassen! Sofia Thomolla, die Tochter von Simone, hat es getan! Auf dem kompletten Unterarm ist der Kopf Ihrer Mutter zu sehen. Mal abgesehen davon, dass die Frau auf Sofias Arm eher Minu Barati (Ehefrau von Joschka Fischer) ähnlich sieht. Jetzt muss man sich aber mal vorstellen wie dieses Tattoo aussieht, wenn die gute Sofia erst mal 50 oder 60 ist. Dieser schlabbrige Unterarm, da kriegt das tättowierte Gesicht ihrer Mutter automatisch Falten.![]()
Ich habe übrigens bei unserer gestrigen Redaktionskonferenz das Thema “Tattoos die man unbedingt loswerden will” vorgeschlagen. Denn es gibt tausende die Ihre Jugendsünden heute bereuen und das “Herz mit Rosenkranz” oder den Skorpion auf der Schulter mittlerweile hassen. Eine gute Freundin von mir hat sich übrigens mit 18 ein kleines Teufelchen auf den Hintern tätowieren lassen, zu gern würde sie das heute wieder rückgängig mache. Ich sage aber immer: “Enie lass es sein, das ding sieht super aus!” Ihr mögt mich jetzt für spiessig halten, aber ich habe kein einziges Tattoo, nur ein paar Muttermale. Aber wisst ihr was der Vorteil ist: Ich brauch in 10 Jahren auch keine teure Laserbehandlung für die Entfernung zu bezahlen!
Die Geschichte von dem Mann, der sich ursprünglich ein Segelschiff im Wellengang auf den Rücken tätowieren lassen wollte, erzähle ich nächstes Mal. Nur soviel: Das Tattoo sieht heute aus wie dampfende Klösse. ![]()
Was war das denn? Da dachte man immer Barack Obama sei ein friedliebender Mensch, der keiner Fleige was zu leide tun kann. Doch diese Zeiten sind vorbei. In einem Interview mit dem US Fernsehsender CNBC schlug Obama eine Fliege tot, die ihn während des Gesprächs nervte. “Toll!", rief Interviewer John Harwood begeistert, während Obama offensichtlich unbeeindruckt fortfuhr: “Also, wo waren wir stehen geblieben?” Als im Studio Lachen ertönte, sagte Obama: “Das war beeindruckend, oder? Ich hab das Mistvieh gekriegt!” Der Präsident erlaubte dem Fernsehteam diese Aufnahme zu verwenden und so hat es die mittlerweile tote Fliege weltweit zur Berühmtheit gebracht. Ich hoffe nur, dass die Einreisebestimmungen in die USA jetzt nicht noch mehr verschärft werden, nachdem eine Fliege den Präsidenten angegriffen hat…![]()
Dieser Titel verspricht doch einiges oder? Bevor ich jetzt aber mein Privatleben hier ausbreite direkt zum wesentlichen: “Eine verhängnisvolle Affäre” ist ein sensationeller Film! Lang lag er in meiner Videothek ganz unten im Regal. Völlig vergessen und zugestellt mit sinnlos Blockbustern wie “Transporter3″ oder “Leg dich nicht mit Zohan an". Eine verhängnisvolle Affäre ist ein Film der in jede Zeit passt, denn es gab und wird immer Männer geben die ihre Ehefrauen betrügen. Dan Gallagher gespielt von Michael Douglas hat eigentlich alles was er sich wünscht. Ein tolle Frau, ein Kind, einen gut bezahlten Job und schon bald ein Haus auf dem Land. Ein Wochenende allein reicht allerdings um diese Idylle zu zerstören. Dan lernt Alex (Glenn Close) kennen und lässt sich mit ihr auf eine Affäre ein. Für ihn ein Zeitvertreib, denn seine Familie ist für ein paar Tage weg. Für Alex hingegen ist Dan schon bald der Traummann, der Kerl mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen will. Was dann passiert ist der Albtraum jedes Mannes der fremdgeht: Die attraktive Affäre wird zur psychopathischen Stalkerin!
“Eine verhängnisvolle Affäre” hat damals in den 80ern allen Männern einen Riesenschrecken eingejagt. Manch einer der den Film gesehen hat, überlegt sich heute zweimal ob er die eigene Frau betrügt. Das ursprüngliche Ende war, dass Alex Selbstmord begeht und es so aussehen lässt, als habe Dan sie umgebracht. Testvorführungen ergaben jedoch, dass das Publikum mit diesem Ausgang nicht zufrieden war, so dass das letztlich bekannte Finale nachgedreht wurde. Der Film hat damals für einen Tabubruch gesorgt, denn er zeigte nicht das Bild der typischen US Familie in den 80ern. Glenn Close hätte für diese Rolle den Oscar bekommen müssen, denn besser wurde es nicht mehr. Leider wurde der Film überhaupt nicht ausgezeichnet, trotz 6 Oscarnominierungen.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder den Film anschauen oder selber eine verhängnisvolle Affäre haben. ![]()
Er ist einer der streitbarsten Kolumnisten in diesem Land: Franz Josef Wagner. Ehemaliger Chef der B.Z. und B.Z. am Sonntag und seit 2001 Chefkolumnist vom Axel Springer Verlag. Wagner schreibt täglich seine Kolumne in der Bild Zeitung. Die Taz Berlin beschreibt ihn mit den Adjektiven: Cholerisch, viril, impulsiv, reaktionär, hysterisch, zynisch, chaotisch und unerträglich. Wagner nimmt kein Blatt vor den Mund und das hat ihm schon einige Klagen eingebracht. Die letzte bekam er 2009. In seiner Bild Kolumne bezeichnete Wagner die geschasste Fernsehmoderatorin Eva Hermann als “dumme Kuh". Diese Beleidigung kostete ihn 10´000 Euro. Aber Wanger ist das egal, er lässt sich nicht den Mund verbieten und äussert sich auch weiterhin so wie er will! Ich bin ein großer Fan von ihm, denn Wagner trifft den Nagel oft auf den Kopf! So wie auch in seiner heutigen Kolumne. Sein heutiger Brief ging an Madeleine Schickedanz die Erbin von Karstadt-Quelle, die ihren eigenen Konzern in die Insolvenz schickte.
Liebe Madeleine Schickedanz,
Ihre Mutter Grete hat mir erzählt, dass sie die versandfertigen Päckchen mit dem Leiterwagen zur Bahn geschoben hat.
Manche werden arm und fleißig geboren. Damals nach dem Krieg, als es mit Quelle anfing, lebten Ihre Eltern in einer 2-Zimmer-Wohnung, sie arbeiteten auch Samstag und Sonntag. Wie hätte sich Ihre Mutter in der Krise (Insolvenz) verhalten? Ich glaube, Grete Schickedanz hätte wieder Samstag/Sonntag gearbeitet. Sie hätte den Pullover für den nächsten Quelle-Katalog ausgesucht. Sie hätte sich als Kassiererin in ein Karstadt-Kaufhaus gesetzt, sie hätte die Waren selbst ausgefahren, sie hätte für ihr Unternehmen gekämpft.
Ihre Mutter hat die Arbeit geliebt. Ich erinnere mich, mit welcher Freude sie mir erzählte, wie sie nachts die Versandhauspäckchen packte. Bundespräsident von Weizsäcker nannte ihre Mutter „Die First Lady der Wirtschaft“. Ihre Mutter baute Deutschland mit auf, Ihre Mutter baute in den 70er-Jahren Altersheime und Kindergärten für ihre Mitarbeiter. Ihre Mutter lebte mit ihren Mitarbeitern.
Sie, Erbin, leben in St. Moritz – weit weg. Quelle: Bildonline.de
In Zeiten der Wirtschaftskrise sollte man sich auch mal was gönnen. Für die einen ist das vielleicht ein Kinobesuch, für die anderen eine Nacht in Berlins größter Hotelsuite! 500m2, 5 Schlaf- und 7 Badezimmer, 4 Gäste-WCs, 2 riesige Living-Rooms, 2 Küchen, 2 Meeting Rooms, 13 Fernseher und alles verteilt auf 2 Etagen.
Ich weiss, das wirkt jetzt auf den ersten Blick sehr beengt!
Dazu gibt es natürlich noch einen Butler und Limo-Service. Eine Nacht in dieser Suite kostet 15´000 Euro und bietet insgesamt Platz für 14 Personen. Das ist natürlich sehr teuer, aber man muss bedenken, dass auch das Frühstück im Preis inbegriffen ist! Dann relativiert sich das ja wieder etwas…
Ich hatte als einer der ersten die Möglichkeit diese Suite von Innen zu sehen. Damit Sie sich in etwa vorstellen können, wie es da drin aussieht, habe ich ein Video gedreht (drehen lassen). Dummerweise war an dem Tag schon der erste Gast in der Suite, dabei kam es zu einer etwas peinlichen Situation. Aber sehen Sie selber:
Beim Blick auf die Wirtschaftskrise wünschen sich viele die Patriarchen von früher zurück. Denn heute ist es doch so, dass die großen Firmen auch in Deutschland überhaupt kein Gesicht mehr haben. Keinen Besitzer der für die Firma einsteht, in guten wie in schlechten Zeiten. Auch bei deutschen Fußballclubs findet gerade ein Wandel statt. Die Macht einer einzelnen Person soll auf mehrere Schultern verteilt werden. Die großen Manager wie Rudi Assauer oder auch Reiner Calmund sind weg. Jetzt trifft es auch einen, der gar nicht versteht was gerade mit ihm passiert: Dieter Hoeneß, Manager von Hertha BSC. Schon 2007 hat er intern die Vertrauensfrage gestellt, um das Präsidium hinter sich zu wissen. Schon da wackelte sein Stuhl. Denn nicht nur in den Medien wurden die Rufe nach seinem Rausschmiss lauter, auch intern sah sich Dieter Hoeneß mit Kritik konfrontiert. Warum aber? Er war es doch der Hertha BSC Mitte der 90-er aus der zweiten in die erste Bundesliga führte. Er krempelte den Verein komplett um und gab ihm eine solide Basis. Doch die Erfolge aus der ersten Hälfte blieben in der zweiten aus. Viele wollten Hertha öfters in der Championsleague sehen oder zumindest vorne in der Bundesliga Tabelle. Kam noch dazu, dass Hoeneß für viele teure Fehleinkäufe verantwortlich war. Auch in Sachen Taktik und Aufstellung nahm er Einfluss. Sehr zum Ärger seiner damaligen Trainer.

Dieter Hoeneß traf viele einsame Entscheidungen. In modernen Unternehmen und Vereinen delegieren die Verantwortlichen – doch das ist nicht seine Stärke. Denn er ist ein Patriarch - er will entscheiden, er alleine will die Macht. Das wurde ihm in den letzten Jahren mehr und mehr zum Verhängnis. Denn sein Wunschtrainer Lucien Favre ließ sich bald nicht mehr von ihm rein reden. Favre forderte Kompetenzen ein und auch beim Kader wollte er nicht alle Entscheidungen von Hoeneß einfach so mittragen. Und Favre war nicht der einzige, auch auf der Hertha Geschäftsstelle verlor Hoeneß immer mehr Freunde. An diesem Wochenende verhandelt jetzt Präsident Werner Gegenbauer mit ihm über seine vorzeitige Trennung von Hertha. Denn auch Gegenbauer zählt heute nicht mehr zu Hoeneß Freunden. Eigentlich sollte der Manager noch bis 2010 in Berlin bleiben, allerdings wird die Ära von Dieter Hoeneß ein Jahr früher enden. Und wieder verschwindet ein Patriarch von der Bildfläche…
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht? Viel stärker als der Splitter, der sich in seinen Kopf gebohrt hat, schmerzt Marc Lucas die seelische Wunde seines selbst verschuldeten Autounfalls – denn seine Frau hat nicht überlebt. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Dann öffnet sich die Tür – und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht …

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